Gemeinsam mit Jaap verbrachten wir zwei Wochen auf der Straße in Spanien. Eine Pause von allem, Kopf leer, Füße auf unbekanntem Boden. Wir gingen durch Landschaften, die sprachen: der Mastikbaum mit seinem harzenartigen Duft, die Sojafelder in voller Ernte, der Wind, der die Erde bewegt.
Was mich berührt, ist, wie die Natur ihren eigenen Rhythmus hat. Alles ist Komposition: die Linien des Landes, die Schattierungen der Blätter, der Kontrast zwischen Dürre und Leben. Als Künstler schaue ich mit offenen Augen, sammle Eindrücke, lasse die Formen und Farben auf mich wirken.
Diese Reise brachte mich zurück zum Kern: Kunst wird nicht nur im Atelier geschaffen, sondern genau dort, wo man berührt wird. Auf dem Feld, unter einem Baum, mit einem Geruch, der nachklingt. Die Natur ist nicht nur eine Inspirationsquelle, sondern auch ein Spiegel. Es lädt dich ein, still zu sein und dich vorzustellen.





