
Während unserer Reise vertiefte sich das Staunen weiter.
Den letzten Teil der Reise – in dem die Eindrücke zusammenkommen und weiterwirken – können Sie im Newsletter vom 1. Juli:
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Manchmal gab es Begegnungen, die schwerer zu verstehen waren. Nicht groß und beeindruckend, aber subtil, fast schwer fassbar.
Um Sie neugierig zu machen – wir haben einen besonderen Organismus gesehen: eine Salpe.
Salp (Salpidae)
In einem griechischen Hafen sah ich etwas, das ich nicht zeichnen konnte.
Ein durchsichtiger Körper, angetrieben von kleinen, wiederholten Impulsen.
Fast einen Meter lang – und doch kaum vorhanden.
Erst später fand ich einen Namen: Salp.
Ein fassförmiges Meerestier, das selten allein ist, aber oft in langen Ketten verbunden ist. Was ich gesehen habe, war wahrscheinlich nur ein Fragment.
Es hatte etwas Raupenähnliches. Kleine rötliche Akzente leuchteten bei jeder Bewegung auf, wie Perlen an einer Schnur.
Es bewegte sich langsam – kreiste, dann wieder geradeaus – harmlos und fast unachtsam, als müsste es nirgendwohin gehen.
Manchmal tauchen sie in großer Zahl auf, habe ich später gelesen, und solche Ketten können Meter lang werden.
Was ich sah, war nur ein flüchtiger Blick.
Und doch blieb es hängen.
Manchmal ist das Schauen schon seltsam genug.